Immunsystem - Immunität

  

Gegen Vireninfektionen kann ein Mensch immun werden, d.h. nach durchgemachter Krankheit wird der Mensch nicht mehr an der gleichen Krankheit krank.

Wenn ein Virus erst einmal erkannt ist und durch Antikörper erfolgreich bekämpft wurde, bleiben Gedächtniszellen im Blutkreislauf bestehen. Bei einem erneuten Angriff des gleichen Erregers können die Gedächtniszellen jederzeit sehr schnell die Produktion von Antikörpern ankurbeln.

Daher erkrankt der Mensch dann nicht mehr an dieser Krankheit oder sie verläuft zumindest deutlich leichter als beim ersten Mal.

Das funktioniert nur, wenn der Erreger weitgehend identisch mit dem ersten ist.

Daher ist man gegen Influenza-Grippe immer nur teilimmun, weil sich der Erreger von jahr zu Jahr leicht ändert. Bei einer Neumutation des Grippevirus fehlt die Immunität hingegen völlig.

Die Stärke der Immunität schwankt von Krankheit zu Krankheit. Nicht gegen alle Viruserkrankungen wird man für sein Leben lang immun.

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