Diabetes

  

Diabetes mellitus ist heutzutage eine weitverbreitete Volkskrankheit, die in vielen Fällen tödliche Folgeerkrankungen nach sich zieht.

Gut informierte Diabetes-Patienten, die ihre Lebensweise ändern und die Diabetes-Behandlung sorgfältig durchführen, können ein fast normales Leben führen und bleiben auch weitgehend von Folgeschäden verschont.

Daher ist es bei Diabetes besonders wichtig, sich über Diabetes genauestens zu informieren, sein Leben umzustellen und die Krankheit äusserst sorgfältig zu behandeln.

Ausführliche Informationen über Diabetes finden Sie in unserem Schwesterprojekt diabetes.gesund.org.

Krankheitsbild

Diabetes mellitus ist eine Störung des Zuckerstoffwechsel, hervorgerufen durch einen absoluten oder relativen Mangel des Hormones Insulin.

Unbehandelt hat der Erkrankte extremen Durst, magert ab und endet in schweren Fällen schliesslich in einem diabetischen Koma.

In leichteren Fällen verläuft der Verfall schleichend mit Durchblutungsstörungen und gesundheitlichen Problemen, die dadurch verursacht werden, wie Herzinfarkt, Gehbeschwerden, schlecht heilende Wunden, Sehstörungen, usw.

Ursachen

Die Ursachen des Diabetes mellitus hängen vom jeweiligen Typ der Erkrankung ab.

Bei den beiden wichtigsten Typen besteht eine genetische Veranlagung zu Diabetes.

Beim Typ I, der vorwiegend in der Jugend auftritt, kommen Infektionen oder Gifteinwirkungen hinzu, die die Insulin-produzierenden Zellen abtöten, bis nur noch sehr wenig oder gar kein Insulin mehr produziert werden kann.

Beim Typ II kommt zu der Veranlagung Übergewicht und Bewegungsmangel hinzu, um die Krankheit ausbrechen zu lassen.

Diabetes Typ I = Juveniler Diabetes

Beim Diabetes Typ I wird kein oder kaum noch körpereigenes Insulin produziert und es kommt zu einem heftigen Verlauf der Krankheit. Der Erkrankte muss lebenslang Insulin spritzen.

Diabetes Typ II = Alters-Diabetes

Der Diabetes Typ II wird relativ zum Bedarf zuwenig Insulin produziert.

Dieser Diabetes-Typ kommt vor allem bei Übergewichtigen vor. Die Erkrankten sollten ihre Ernährung umstellen und Übergewicht abbauen. In mittelschweren Fällen müssen sie blutzuckersenkende Medikamente nehmen und in schweren Fällen Insulin spritzen.

Früher waren vorwiegend ältere Menschen vom Diabetes Typ II betroffen, inzwischen erkranken aber immer mehr junge Menschen daran.

Behandlung

Insulin

Bei Diabetes Typ I und in schweren Fällen vom Typ II muss Insulin gespritzt werden.

Da die Verdauungssäfte das Insulin zerstören würden, ist eine Aufnahme durch den Mund nicht möglich.

Für die Anwendung und Dosierung des Insulins ist eine Schulung notwendig.

Orale Antidiabetika

In mittelschweren Fällen von Diabetes Typ II muss man Medikamente in Tablettenform einnehmen.

Diese Medikamente regen die Bauchspeicheldrüse zur Insulinproduktion an senken den Blutzuckerspiegel direkt.

Heilpflanzen

Mit Heilpflanzen allein kann man Diabetes nicht behandeln.

Aber man kann Heilpflanzen unterstützend einnnehmen.

Innerlich

Äusserlich

Die äusserlich anzuwendenden Kräuter dienen vorwiegend zur Behandlung von schlecht heilenden Wunden und dem diabetischen Fuss, die infolge der Durchblutungsstörungen auftreten können. Mehr Kräuter gegen Diabetes finden Sie unter:

Ernährung

Sehr wichtig in der Diabetes-Behandlung ist auch die Ernährung.

Man sollte möglichst wenig Kohlenhydrate zu sich nehmen, vor allem Zucker, Traubenzucker, Honig und Süssigkeiten sind zu meiden.

Gemüse kann hingegen unbegrenzt gegessen werden.

Sport

Körperliche Bewegung senkt den Insulinbedarf, weil sie auf natürliche Weise den Blutzuckerspiegel senkt.

Eine halbe Stunde Sport pro Tag reichen schon aus, um die Stoffwechselsituation deutlich zu verbessern.


Siehe auch:


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