Glaubersalz

  

Glaubersalz setzt sich aus Natrium, Schwefel und Sauerstoff zusammen und wird in der Chemie auch Natriumsulfat (Na2SO4) genannt.

Das Haupt-Einsatzgebiet des Glaubersalzes in der Medizin ist seine abführende Wirkung.

Bei normaler (chronischer) Verstopfung sollte Glaubersalz nicht genommen werden, weil es zur Gewöhnung führt und eine bestehende Verstopfung verstärken kann.

Sinnvoll ist der Einsatz von Glaubersalz vor Fastenkuren, denn es entleert sehr gründlich den Darm, was wichtig ist, wenn man aufhört zu essen, weil durch das Fasten die Verdauung eingeschränkt wird. Damit sich keine gärenden Reste im Darm festsetzen, sollte man vor der Fastenkur seinen Darm möglichst gründlich entleeren.

Im Karlsbader Salz ist natürliches Glaubersalz enthalten. Daher wirkt auch Karlsbader Salz abführend.

Im 17. Jahrhundert wurde das Glaubersalz von Johann Rudolph Glauber erstmalig hergestellt und beschrieben.

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