UV-Bestrahlung/UV-Licht

  

Die UV-Bestrahlung nutzt den kurzwelligen Teil der Sonnenstrahlung zu Heilungszwecken.

Geschichte:

Schon immer wurde in der Menschheitsgeschichte die positive und heilende Wirkung der Sonne genutzt. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden durch das Kunstlicht gezielte Behandlungen möglich, indem man nur bestimmte Wellenlängen erzeugt oder unerwüschte ausfiltert. UV-Licht wurde Anfang des 20. Jahrhundert gegen Vitamin-D-Mangel eingesetzt.

Wirkungsweise:

Das UV-Licht ruft eine Veränderung in der Haut hervor, die sich gegen das Licht z.B. durch Bräune schützt. Es wird in der Haut Vorstufen zum Vitamin-D gebildet, das für den Knochenstoffwechsel wichtig ist.

Die Zellvermehrung in der Haut wird durch UV-A verlangsamt und wirkt so gegen Neurodermitis. Durch das UV-Licht wird die Interferonbildung gefördert und damit das Immunsystem gestärkt.

Die Wirkung der UV-Strahlen kann durch Medikamente absichtlich verstärkt werden. Eine Behandlung dauert etwa 20 Minuten

Anwendung bei:

Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, Akne, Neurodermitis.

Risiken:

Krankhafte Hautveränderungen, schnelle Hautalterung, Sonnenbrand.

Kein UV-Bestrahlung bei:

Schwangerschaft, hohem Alter, Kindern, Hautkrebs oder Hautkrebsrisiko (z.B. viele Leberflecken), helle Haut. Einnahme bei Medikamenten, die die Lichtempfindlichkeit steigern (z.B. Tetrazykline, Johanniskraut)

Wer behandelt?

Der Patient selbst, z.B. durch Sonnenbad. Hautärzte mit speziellen UV-Lampen.

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