Schwitzkur

  

Die Schwitzkur reinigt den Körper von Schlacken durch Schwitzen.

Geschichte:

Schwitzkuren sind so alt wie die Menschheit. Eine Blütezeit erlebte die Schwitzkur im alten Rom, dort war das Dampfbad (caldarium) ein wichtiger Teil der römischen Badekultur. Im 16. Jahrundert brachte Paracelsus die Holzkur und damit auch die Schwitzkur in Verruf, in nördlichen kalten Ländern und im Orient wurde die Schwitzkur jedoch nie vergessen. Sauna oder Dampfbad als Schwitzkur erfreuen sich heute steigender Beliebtheit.

Wirkungsweise:

Es gibt verschiedene Varianten wie: Sauna oder Dampfbad, Packungen und die Schwitzkur im Bett. Die Körpertemperatur wird kurzfristig auf bis zu 42°C erhöht. Es erweitern sich die Blutgefäße und die durchströmende Blutmenge verdoppelt sich. Durch starkes Schwitzen (25 Gramm/Minute) werden auch unerwünschte Stoffe über die Haut ausgeschieden. Der Stoffwechsel und Immunsystem werden angeregt und gestärkt. Die Wärme sorgt für entspannte Muskel und gute Durchblutung und beugt so Muskelkater vor. Auch die allgemeine Stimmung wird besser.

Anwendung bei:

Neigung zu Erkältungen, schlechte Laune/Stress, leichte Schwermut/Depressionen, Muskelkater, Verspannungen, Durchblutungsstörungen, kalte Füße, stärkt Herz- und Kreislauf, fördert die Nierenfunktion.

Risiken:

Kreislaufprobleme

Keine Schwitzkur bei:

Herz- oder Nierenleiden, Bluthochdruck

Wer behandelt?

Der Patient selbst, ältere Menschen am besten unter ärztlicher Kontrolle.

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