Rotlichtbehandlung


Wärmebehandlung mit Rotlicht oder Infrarotlicht.

Funktionsweise:

Die Rotlichtlampe erwärmt das kranke Körperteil. Die langwelligen Lichtstrahlen dringen zwar nur wenige Millimeter in die Haut ein. Die Wärme, die in der oberen Hautschicht entsteht leitet die Wärme in tiefer gelegene Zonen weiter. Die Durchblutung wird gesteigert, Schmerzen gelindert und die Muskeln entspannt.

Früher wurden mehr rot leuchtende Lampen, heute werden spezielle Infrarot-Lampen benutzt.

Eingesetzt wird die Rotlichtbehandlung z.B. bei Muskelschmerzen, Narbenschmerzen, Bauchschmerzen, Hautkrankheiten, rheumatische Erkrankungen, Krampfadern, Reizblase, Hexenschuß, Verschleiss der Gelenke, Nebenhöhlenentzündungen, Verhornungsstörungen und Bronchitis. Die Behandlung fördert die Medikamentenaufnahme über die Haut, Lymphfluss, Stoffwechsel und Wundheilung.

Warzenbehandlung:

Warzen lassen sich schonend mit Infrarot-Licht entfernen. Die Abkürzung für diese Therapie ist WIRA oder wIRA (wassergefilterte Infrarot-A Strahlung). Spezielle Lampen mit Filtern lassen nur den Infrarot-A Bereich (760 bis 1400 nm) durch. Die Wärmestrahlen erreicht die hitzeempfindlichen Warzenviren unter der Haut. Zum einen werden die Viren direkt durch die Hitze zerstört zum anderen wird die Kapillardurchblutung gesteigert und die körpereigenen Abwehrzellen erreichen die Viren besser.

Die Behandlung ist schmerzlos, unblutig, es gibt keine Narben und ist entspannend. Etwa 50% der mit Infrarotlicht bestrahlten Warzen verschwinden schon nach 10 Sitzungen von jeweils 30 Minuten, bei etwa 30 verschwanden die Warzen dauerhaft. Es wird etwa 2-5 mal in der Woche bestrahlt. Wenn die Warzen nicht im Gesicht sind, werden die Warzen mit einem keratolytisches (hornlösendenen) Pflaster bedeckt.

Eine solche Behandlung kostet ca. 100-150 Euro.

Eine normale Rotlichtlampe ohne diesen Infrarot-A-Bereich ist für die Warzenbehandlung nicht geeignet.

Mehr Informationen:


Alternative Heilmethoden

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