Pulsdiagnose - Pulsdiagnostik

  

Die Pulsdiagnose ermöglicht die Art, Ursache und die Schwere einer Krankheit zu erkennen.

Geschichte:

Die Anfänge der Pulsdiagnose liegen etwa 2700 Jahre zurück, in China wurde zwischen 200 und 800 n.Chr. die Pulsdiagnose entwickelt und ayurvedische Pulsdiagnose im 13. und 14. Jahrhundert. Heute werden zwischen 28 und 33 Pulsarten/Pulsqualitäten unterschieden.

Wirkungsweise:

Mit beiden Händen und den mittleren drei Fingern wird bei dem Patienten der Puls an dem linken und rechten Handgelenk (Radialarterie) mit variierendem Fingerdruck gefühlt. Es wird der Zustand der inneren Organe, des Blutes und des allgemeinen Körperzustandes erfühlt.

Dabei wird gefühlt ob der Puls direkt an der Oberfläche, mittel oder tief zu spüren ist. Ob der Puls verlangsamt oder beschleunigt schlägt. Ist der Puls voll oder leer. Ist die Spannung kraftlos, dünn, schlüpfrig, rauh, sanft oder straff. Ist der Puls regelmässig oder unregelmässig.

Es wird meistens am Morgen auf nüchternen Magen gefühlt, auf Tee und Kaffee wird verzichtet. Meistens wird die Pulsdiagnose mit anderen Diagnoseformen (z.B.Zungendiagnose) kombiniert.

Anwendung bei:

Bei allen Krankheiten und zur Überprüfung des Gesundheitszustandes und der Krankheitsneigung.

Risiken:

Fehldiagnosen, da viele Faktoren (z.B. Jahreszeiten) sowohl beim Therapeuten als auch Patienten den Puls verfälschen können.

Keine Pulsdiagnose bei:

Keine Einschränkungen bekannt.

Wer behandelt?

Ein in Traditioneller Chinesischer Medizin(TCM) oder Ayuverda geschulter Therapeut.


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