Packungen

  

Bei Packungen wird ein großer Teil des Körpers zu Heilzwecken eingepackt.

Geschichte:

Schon immer hat der Mensch versucht mit warmen oder kalten Dingen zu heilen oder Schmerzen zu lindern. In der Antike waren Packungen mit Moorschlamm oder Heilerde sehr beliebt und wurden aber bald vergessen. Die Geistlichen Sebastian Kneipp und Emanuel Felke machten die alten Packungen im 19./20. Jahrhundert wieder bekannt. Heute gibts diese Anwendungen in jedem Kurort.

Wirkungsweise:

Bei einer Packung werden etwa 2/3 des Körpers eingepackt, darunter spricht man von Wickeln und Umschlägen.

Die Packungen können kalt, warm oder heiß sein.

Für die Packungen werden Zusätze wie Salz, Lehm, Wasser oder Moor verwendet.

Der Körper wird großflächig den Kälte- oder Wärmereizen ausgesetzt, die Wirkung beschränkt sich nicht auf Haut, Muskel oder Gefäße, die Wirkung reicht bis zu den inneren Organen.

Die Behandlung wird auf einer Liege in einem warmen und zugluftfreiem Raum durchgeführt. Der Behandelte sollte vorher eine Toilette aufgesucht und nichts gegessen haben.

Anwendung bei:

Koliken, Verspannungen, Menstruationsbeschwerden, Entzündungen, Rheuma, Gicht, Rückenschmerzen, Schlafstörungen

Risiken:

Kreislaufprobleme, Müdigkeit

Keine Packungen bei:

Nach üppigen Mahlzeiten, Bronchitis, akute Entzündungen, Krampfadern, schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wer behandelt?

Therapeuten bei einer Kur, oft unter ärztlicher Aufsicht


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